Weinberater

Unser virtueller Weinberater hilft dir den richtigen Wein zu finden

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Welche Art von Wein ?
Durch die Farbe kann man die passenden Weine schon sehr gut eingrenzen. Falls du bereits eine Vorliebe hast, kannst du hier deine Auswahl treffen. Wenn nicht, dann kannst du diesen Schritt auch einfach überspringen.
(Mehrfachauswahl möglich)
Fruchtigkeit
Bei Wein ist die Fruchtigkeit mal mehr oder weniger stark ausgeprägt. Hier kannst du auswählen wie hoch die Intensität der Fruchtaromen sein darf. Je intensiver die Frucht, desto saftiger und weicher ist für gewöhnlich der Wein.
Körper
Der Körper eines Weines erzählt darüber, wie er sich im Mund anfühlt. Also entweder leichter oder vollmundiger. Weine mit leichtem Körper haben oft weniger Fruchtigkeit und etwas mehr Säure. Weine mit viel Körper sind oft intensiver in der Frucht und haben mehr Alkohol.
Preis
Hier kann man optional sein Budget für den gesuchten Wein festlegen.
Vorschläge anzeigen

Weiter unten gibt es eine Hilfestellung zu den Fragen.

WEINARTEN

Wo der Unterschied liegt ? Im Glas natürlich zu erst die Farbe. Während Rot- und Roséweine gewöhnlich aus roten Weintrauben produziert werden, verwendet man für Weißwein und Prosecco in der Regel weiße Trauben. (Es gibt ein paar wenige Ausnahmen)

Auch geschmacklich gibt es viele Unterschiede. Rotweine haben Aromen von roten und dunklen Beeren. Weißweine von hellen Früchten wie Birne, Banane, Apfel und vieles mehr. Weißwein wird gekühlt getrunken und hat meistens eine höhere Säure. Rotwein hat dafür mehr Körper und intensivere Aromen. Der Prosecco und viele andere Schaumweine sind eigentlich auch Weißweine. Die Kohlensäure kommt dann nachträglich dazu.

FRUCHTIGKEIT

In allen Weinarten, ob Rot-, Weiß- oder Roséweinen findet man fruchtige Aromen. Sie sind mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt.

 

Rotweine

 

Bei Rotweinen stehen Noten von roten und dunklen Beeren im Vordergrund. Dazu gehören:


 

Himbeeren | Brombeeren | Kirschen | und vieles mehr


Die Intensität dieser fruchtigen Aromen ist unterschiedlich groß. Es gibt Weine mit wenig oder leichten Fruchtnoten, bis hin zu Weinen mit sehr kräftigen und intensiven Aromen.

 

Mann kann sich das in etwa so vorstellen:


Wenig Frucht

 

Er duftet leicht, manchmal herb und die Frucht ist ähnlich wie bei noch unreifem Obst.


Mittlere Frucht

 

Bei einem Rotwein mit mittlerer Frucht duften die Aromen wie reife bis sehr reife Beeren. Also deutlich stärker.


Intensive Frucht

 

Hier sind die Aromen der Frucht sehr stark ausgeprägt. Wie zum Beispiel bei einer Marmelade oder Himbeersauce.

 

Weißweine

 

Bei Weißweinen bilden gelbfleischiges und helles Obst die Bandbreite an fruchtigen Aromen. Dazu gehören:


Zitronen| Birne | Ananas| und vieles mehr


Wenig Frucht

 

Ist ein Weißwein weniger fruchtig, findet man meistens leichte Aromen von Zitrusfrüchten und frischem Apfel.


Mittlere Frucht

 

Bei einem Weißwein mit mittlerer Frucht sind die Aromen deutlich reifer und saftiger.


Intensive Frucht

 

Bei einem Weißwein mit intensiver Frucht spielen oft Noten Ananas und reifer Banane mit. Alles in allem sind die Aromen deutlich intensiver wie bei einem Gelée.

SÄURE

Säure

Die Säure im Wein ist ein wichtiger Faktor für Stabilität und Geschmack. Sowohl beim Rot- als auch Weißwein. Die wichtigsten Säurearten sind:

Weinsäure | Apfelsäure | Zitronensäure | Milchsäure

Wein- und Milchsäure sind geschmeidiger und finden vor allem in Rotweinen statt. Zitronen- und Apfelsäure sind bei Weißweinen präsenter und sorgen für einen frischen und fruchtigen Geschmack.

Weine mit höherer Säure haben oft einen leichteren Körper und kommen spritziger und knackiger rüber. Wenn man vollmundige und runde Weine bevorzugt, sollte man etwas weniger Säure wählen.
TANNINE

Tannine

Oft werden Tannine im Wein damit verwechselt, wie trocken ein Wein ist. Das liegt daran, dass sie "adstringierend" wirken. Einfach ausgedrückt: Durch die Tannine trocknet der Mund aus. Je nachdem wie kräftig diese sind, desto stärker wirkt der Effekt.

Tannine befinden sich in den Traubenstielen, -kernen und auf der Schale. Dadurch können sie in natürlicher Form im Wein vorkommen. Außerdem können Tannine durch die Holzfasslagerung des Weines entstehen.

Wie schmecken Tannine im Wein ?

Tannine haben in ihrer reinen Form einen bitteren Geschmack. Um den Geschmack zu definieren kann man Beispiele in anderen Lebensmitteln finden, die ebenfalls Tannine enthalten. Zum Beispiel dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil. Oder grüner Tee. Wenn der Teebeutel sehr lange in der Tasse bleibt, schmeckt er bitterer und es zieht sich im Mund zusammen.

Hier kann man selbst eine Entscheidung treffen. Gehört man zu dejenigen, die den Teebeutel nur kurz im Wasser lassen, sollte man Weine mit wenig oder mittleren Tanninen bevorzugen.

Allerdings sollte man dabei beachten, dass Tannine nur ein Bauteil des Weines sind und immer in Funktion mit andern Eigenschaften wirken. Tannine sorgen eben auch für einen Ausgleich, Struktur und Komplexität. Besonders zu rotem Fleisch passen tanninreiche Weine daher oft sehr gut. Sie binden das Fett und die Proteine im Fleisch und sorgen somit für eine schöne Balance.

Zusammengefasst

  • Sie schmecken mehr oder weniger bitter
  • Sie sorgen dafür, dass der Mundraum austrocknet
KÖRPER

Körper

Mit dem Körper eines Weines beschreibt man das Mundgefühl, dass er erzeugt wenn man einen Schluck trinkt. Wie "voluminös" oder vollmundig er schmeckt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen folgenden Varianten:

Leichter Körper | Mittlerer Körper | Schwerer Körper

Ein Wein kann aber auch zwischen leicht und mittel, sowie zwischen mittel und schwer liegen.

Wie kann man den Körper eines Weines definieren ?

Die Unterschiede im Körper eines Weines kann man mit Milch vergleichen. Eine Fettarme Milch mit 1,5% wirkt im Mund sehr leicht und fasst schon wässerig. Eine Milch mit mehr Fett wirkt gleich viel dickflüssiger und vollmundiger. Beim Wein spielen allerdings noch viel mehr Faktoren eine Rolle, die den Körper beeinflussen:
  • Alkohol: Weine mit höherem Alkoholgehalt tendieren dazu mehr Körper zu haben.
  • Traubensorte: Gewissen Traubenarten, wie zum Beispiel der Nebbiolo, oder Primitivo können bei passender Verarbeitung viel Körper erzeugen.
  • Holzreifung: Ein Wein, der im Holzfass gereift ist entwickelt oft einen vollmundigeren Körper.
  • Wetter (Temperatur): Als Faustregel kann man sich merken, dass Weine aus wärmeren Regionen oft körperreicher sind. Allerdings liegt das auch an der Verarbeitung und dem Winzer.
  • Restsüße: Vorhandene Restsüße verstärkt den Körper deutlich. Dessertweine zum Beispiel können oft Körperreich schmecken.
Wer mehr dazu erfahren möchte, kann sich auch unseren Blogartikel über den Körper im Wein anschauen.